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A. I . Künstliche Inteligenz

SPIEGEL ONLINE: Erneut haben sie ihrer Kritiker aus Hollywood mit ihrer Darstellung überzeugen können. In ihrem neuen Film A.I spielen sie den kleinen Jungen David, einen von Menschenhand-erschaffenen Roboter, der in der Tradition des italienischen Kinderbuchautors Carlo Collodi zum liebenden Menschen wird, der sich auf die Suche nach seiner Mutter macht und dabei sich in alle möglichen Abenteuer begibt. Was genau fasziniert sie so an diesem Jungen?

E.L. Jr.: Es ist das Verhängnis einer zweigespaltenen Liebe einer vorprogrammierten, einer von Menschen geschaffenen und auf ihrem Zweck gerichteten Liebe, frei von Pathos oder Sentimentalität.

SPIEGEL ONLINE: Sie beschreiben das es zwischen Menschen und Computer zu unwiderruflichen Näherungen kommt, die den Tod der Zivilisation zur folge haben werden!

E.L. Jr.: Nein, es muss nicht unbedingt auf so ein Ende hinauslaufen, aber es wird es ganz bestimmt, wenn wir nicht anfangen uns gegen diese ständige Kontrolle der Maschinen uns zu wehren, die unser aller Leben bestimmen. Es ist die Zeit gekommen das wir uns unserer Verantwortung der späterer Generationen gegenüber bewusst werden und endlich handeln.

SPIEGEL ONLINE: In ihrem Blog schreiben sie über die Deutschen, die Sie als so genannte Technokraten bezeichnen das sie unfähig sind für verantwortliches Denken . Warum frage ich Sie, ist das so?

 

 

E.L. Jr.: Es ist einfach so zu uns herüber geschwappt, über den Teich direkt aus Amerika. Es begann in den 90 Jahren mit so harmlosen Sendungen wie Ilona Christen, Hans Meiser oder Arabella, quasi die Vorboten der Hölle, die uns mit ihrem nachmittagst Talk die Birne zermatscht haben und jetzt scheinen wir nicht mehr in der Lage zu sein uns selbst befreien zu können.

SPIEGEL ONLINE: Ich kann ihnen leider nicht folgen.

E.L. Jr.: Das sogenannte Unterschichten- Fernsehen hat uns unser Fähigkeiten beraubt des eigenständigen Denken, wir sind aus einer Informationsverarbeitenden Gesellschaft zu einer Stapelverarbeitungs (Lochkarten) Gesellschaft mutiert und das hat uns am Ende das Denken gekostet.

SPIEGEL ONLINE: Ich kann ihnen leider (immer) noch nicht folgen.

E.L. Jr.: Ganz einfach, wo vorher noch der Information-Inhalt von Bedeutung war, ist es nun ein Gequake. Das Deutschland-Weite-Talk-Show-Syndrom der 90, hat uns vom intelligenten Wesen zu quakenden Fröschen gemacht, die immerzu Bud-Wei-ser quaken. Das meine ich damit wenn ich sage “ Informationsverarbeitenden Gesellschaft zu einer Stapelverarbeitungs Gesellschaft mutiert“. Wir schaffen es nicht mehr einen selbständigen freien Gedanken zu formulieren denn wir können nicht Inhalt von Hülle unterscheiden, dazu benötigt man die nötige Ruhe, die wir aber in unserer Maschinen-kontrollierten Welt nicht haben können, da nicht gewollt.

SPIEGEL ONLINE: Haben wir den eine Chance?

E.L. Jr.: Hmmm! Haha vielleicht. Sie wollen Erlösung. Ich denke wenn sie meinen Blog aufmerksam gelesen haben, kennen sie die Antwort bereits. Natürlich.

SPIEGEL ONLINE: Sie meinen Meditation.

E.L. Jr.: Richtig. Ich sage nicht das es einfach wäre, es ist sogar verdammt mühselig, aber es Lohnt der Aufwand. Wissen sie meine Vorfahren stammen aus Galizien, Ich persönlich fühle mich diesem Land stark verbunden. In Galizien gibt es das Recht auf Faulheit (Im Original: »Le droit à la paresse« )

O dereito a pasmonear „ es erlaubt eine Aus-Zeit nehmen zu dürfen, als Ausgleich zum Jahrmarkt des Lebens in dem wir uns täglich befinden, der uns einfach keine Ruhe lässt. Der Deutsche ist abgerichtet wie ein Hund auf ein rein maschinelles abarbeiten von Prozessabläufen, also deswegen absolut unfähig einer menschlichen Reflexion. Es wird uns schon in der Schule wegerzogen das “Hans guck in die Luft“ als was schlechtes, unpatriotisches der Leistungsgesellschaft als unwürdig betrachtet.

Dabei ist es unsere letzte Chance die uns noch bleibt; um der Matrix zu entfliehen.

SPIEGEL ONLINE: Ist Faulheit finanzierbar?

E.L. Jr.: Nein Sie haben natürlich Recht. Es geht nicht um absolute Faulheit. Wer will das schon wollen. Es geht ums „mal Abschalten“ damit wir einen Blick aus der anderen Perspektive erhaschen um es im ganzen sehen zu können.

SPIEGEL ONLINE: Plädieren sie also für eine 35-Stunden-Woche.

E.L. Jr.: Sie wollen mich wohl nicht verstehen. Das ist alles olles Gewäsch. Ich versuche es nochmal. Versuchen sie mal an nichts zu denken. Gelingt ihnen das ?

SPIEGEL ONLINE: Wie soll das gehen?

E.L. Jr.: Sehen sie wir haben es verlernt abzuschalten. Es gibt keine Frei-Zeit. Der ständige Termindruck. Die Freunde, Arbeitskollegen, Boss, Sportverein; wo bleibt da die Zeit abschalten; versuchen sie es. Legen sie sich hin und denken sie an nichts. Nach etwa 20 Minuten fangen sie an zu fluchen, nach etwa 40 Minuten denken sie Sie werden verrückt, aber nichts davon geschieht, halten sie durch und sie entfliehen der Welt und kommen erneut wieder zurück mit einer neuen Vision; einer Freien; einer Reflektierten.

SPIEGEL ONLINE: Ich bedanke mich für diese Gespräch

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Posted in ART by admin on March 1st, 2011 at 1:41 pm.

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